Nominierungen Eschenpreis 2026

Die Erst-Jury –Musiktherapeut:innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz – hat aus den eingegangenen 13 Diplom- und Masterarbeiten vier für den Johannes Th. Eschen-Preis nominiert:

Alba Becker (Diplom Universität für Musik und darstellende Kunst Wien)
Once I was, and soon I may be again…
Nicht binäre_musiktherapeutische Erfahrungen: Eine künstlerisch-wissenschaftliche Auseinandersetzung aus Perspektive der Critical Trans*Studies.

Patricia Eckmann (Masterstudiengang Musiktherapie, Universität Augsburg)
Musiktherapie als Entwicklungsraum für Jugendliche und junge Erwachsene in der neurologischen Rehabilitation

Ronja Gangler (Diplom Universität für Musik und darstellende Kunst Wien)
Mit- & Mut-mach-Musik.
Feasibility Study zur poststationären musiktherapeutischen Nachsorge von frühgeborenen Kindern und ihren Eltern.

Lea Gersl (MAS in Klinische Musiktherapie, Zürcher Hochschule der Künste).
Musiktherapie in der Regelschule. Kinder mit externalisierenden und internalisierenden Verhaltensauffälligkeiten in der Musiktherapie.

Die Beurteilung erfolgte anhand eines vorgegebenen Punktesystem bezüglich sieben Kriterien: Themenwahl, Design, Inhalt, Diskussion, Form, Bedeutung und Originalität.

Die nominierten Arbeiten werden als nächsten Schritt von einer Hauptjury beurteilt, die aus relevanten Fachpersonen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz besteht.

Die Entscheidung über die Honorierungen (Preisträger:innenarbeit sowie Belobigung) wird bis Ende Oktober 2026 getroffen werden.

Die Verleihung des Johannes Th. Eschen-Preises 2026 findet am 8. Januar 2027, abends, im Rahmen des Musiktherapie Symposiums an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK statt.

Johannes Th. Eschen-Preis 2024

Preisträgerin ist Kathrin Detterbeck-Heer!

Am 28. August 2024 schloss die 13. Runde des Johannes Theodor Eschen-Preises mit der Entscheidung für die Preisträgerin ab.

Der seit 2000 in zweijährigem Turnus ausgeschriebene Preis wird für besondere und innovative Leistungen bei der Abfassung von musiktherapeutischen Abschlussarbeiten verliehen. Er richtet sich an Absolvent:innen von Musiktherapie-Ausbildungsstätten im deutschsprachigen Raum. Trägerschaft sind die drei Berufsverbände Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft (DMtG), Österreichischer Berufsverband der Musiktherapie (ÖBM) und Schweizerischer Fachverband für Musiktherapie (SFMT). Mit dem Preis verbunden ist eine Dotation.            

Der Förderpreis soll Nachwuchs-Musiktherapeut:innen motivieren, über den Abschluss des Studiums hinaus fachspezifische Themen zu vertiefen und wissenschaftliche Texte zu verfassen. Nebst einem besonderen Augenmerk auf eine fundierte wissenschaftliche Methodik sind auch kreative Forschungsansätze sowie Themenbereiche mit besonderer Aktualität gerne gesehen. Das Einhalten wissenschaftlicher Standards wird vorausgesetzt.

Aus 20 eingereichten Arbeiten wurden durch die Erstjury fünf Arbeiten für die Endrunde nominiert. Am 28.08.2024 tagte die Hauptjury im Beisein der Erstjury und entschied sich für die Vergabe des Eschen-Preises 2024 an:

Kathrin Detterbeck-Heer
für ihre Masterarbeit zum Thema
“Musiktherapie und Hochsensibilität. Über die Erfahrungen und Herausforderungen hochsensibler Menschen in der Musiktherapie.”

Die Arbeit wurde im Rahmen des Master of Advanced Studies in Klinische Musiktherapie an der Zürcher Hochschule der Künste verfasst.
Herzlichen Glückwunsch!

Die Preisverleihung findet am 12. Oktober 2024 im Rahmen der Fachtagung für Musiktherapie an der Universität der Künste Berlin statt.

Dominik Denkmayr, Anne-Katrin Jordan, Sandra Lutz Hochreutener, Anja Schäfer, Nicola Scheytt, Maria Sembdner
(Organisation Johannes Th. Eschen-Preis 2024)

Johannes Theodor Eschen-Preis

Trägerschaft sind die drei Musiktherapieverbände Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft (DMtG), Österrei-chischer Berufsverband für Musiktherapie (ÖBM) und Schweizerischer Fachverband für Musiktherapie (SFMT).

Mit dem Preis wird eine besonders innovative und für die Musiktherapie bereichernde Masterarbeit ausgezeichnet, die in einem der deutschsprachigen Musiktherapie-Studiengänge in Deutschland, Österreich und der Schweiz eingereicht wurde. Die Beurteilung der eingereichten Arbeiten erfolgt durch eine unabhängige Fachjury.

Dieser Förderpreis soll Nachwuchs-Musiktherapeut:innen motivieren, über den Abschluss des Studiums hinaus fachspezifische Themen zu vertiefen und wissenschaftliche Texte zu verfassen. Nebst einem besonderen Augenmerk auf eine fundierte wissenschaftliche Methodik sind auch kreative Forschungsansätze sowie Themenbereiche mit besonderer Aktualität gerne gesehen. Das Einhalten wissenschaftlicher Standards wird vorausgesetzt.

Beurteilung
Die Jury besteht aus unabhängigen, fachkompetenten Musiktherapeut:innen sowie Personen aus verwandten Professionen. Eine Erstjury liest alle Arbeiten und nominiert fünf bis sieben davon für den Eschenpreis. Die Haupt-jury beurteilt die nominierten Arbeiten und bestimmt unter Einbezug der Erst-Juror:innen die Preisträger:innen- Arbeit.

Mit Preisvergabe und Belobigung ist die Veröffentlichung eines Originalbeitrags in der Fachzeitschrift »Musiktherapeutische Umschau« auf der Grundlage der Abschlussarbeit verknüpft. Die Autor:innen werden von der Re-daktion bei der Abfassung des entsprechenden Originalartikels fachlich unterstützt und betreut.

Weitere Informationen zum Eschenpreis sind unter den Websites der drei D-A-CH-Berufsverbände abrufbar: www.musiktherapie.de; www.oebm.org; www.musictherapy.ch.

Bisherige PreisträgerInnen

2024: Kathrin Detterbeck-Heer
2022: Katharina Gatti & Barbara Oplatka
2020: Dominik Denkmayr, Belobigung: Marlene Emminger
2018: Anita Neudorfer, Belobigung: Daniela Lechner
2016: Jacqueline Stohler, Belobigungen: Susanne Korn, Isolde Binzer
2014: Sina Glomb, Belobigung: Eva-Maria Eidenbenz
2012: David Kierspel, Belobigungen: Lukas Hartl, Stefanie Hoffmann
2010: Karin Holzwarth, Belobigung: Monika Kern
2008: Monika Esslinger, Belobigungen: Saya Shiobara, Agnes Burghardt
2006: Regina Weiß, Belobigungen: Britta Warme, Julia Scholtz
2004: Ulla Pfefferle, Belobigungen: Juliane Stein, Isabell Paduch, Eva Phan Quoc
2002: Monika Smetana (vorm. Lagler), Belobigung: Karin Mössler
2000: Ulrike Mönter, Belobigungen: Susanne Heinze, Dorothea Schönhals-Schlaudt