Liebe Mitglieder

Seit ein paar Wochen sind hauptsächlich Informationen zur aktuellen Corona-Krise interessant. Die Massnahmen zum Schutz betreffen uns alle und ich hoffe, ihr und eure Liebsten seid wohlauf. Bestimmt hat sich auch euer Alltag verändert, wenn nicht gar auf den Kopf gestellt. In einem Beitrag zur aktuellen Lage der Musiktherapeuten bringen wir eure Stimmen und ganz persönlichen Erfahrungen mit ein. Auch die Zusammenfassung der WHO-Studie zum Einfluss von kreativen Künsten auf die Gesundheit schlägt eine Brücke zur aktuellen Notlage in der ganzen Welt.

Wer sich mit «virusfreien» Nachrichten ablenken und ein Stück Normalität zurückholen möchte, dem empfehle ich die Rückschau auf den Psychiatriekongress in Lausanne oder den Input zur Wichtigkeit von Öffentlichkeitsarbeit der Musiktherapie.

Für mich persönlich war es nach dem «Lockdown» schwierig zu akzeptieren, dass jedes Planen und vorausschauendes Organisieren nicht mehr möglich sind. Statt dem liebgewonnen Gefühl von Kontrolle und Sicherheit musste ich das Ungewisse und die damit verbundene Anspannung aushalten. Der Wechsel, den Fokus ganz auf das Hier und Jetzt zu lenken und auf mich und das Leben zu vertrauen, zeichnet sich an und lässt der Entspannung Raum.

Mögen wir das Potenzial der Musik und unser Fachwissen nicht nur für unsere Patienten, sondern auch für uns selbst möglichst hilfreich einsetzen.

 

Christine Gasser

 

Anmerkung der Redaktion: alle Artikel in Bezug auf Coronavirus wurden per 15. April geschrieben.

 

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