Liebe Kolleginnen und Kollegen

Rückschau haltend auf meine dreizehn-jährige Vorstandsarbeit und acht Jahre im Präsidentinnenamt wende ich mich mit einem Vorwort an Sie.

Im Rahmen meiner Vorstandstätigkeit in fast allen SFMT Ressorts übernahm ich vor zehn Jahren zusammen mit Vorstandskollege Matthias Andenmatten die damalige SFMT Bulletin Redaktion (Vorgängerin des Newsletters). Motiviert schrieb ich im ersten Vorwort, dass wir als zwei Alpenbewohner (GR und VS) das Bewährte mit frischem Bergwind bereichern möchten.

Frischen Wind wollte ich insbesondere auch für meine französisch sprechenden Kollegen einbringen, indem wir unser Mitteilungsblatt auch für sie interessant gestalten. Dieses Anliegen hat sich dank Anne-Laure Murer aus Genf, einer der Newsletter-Redakteurinnen, zunehmend erfüllt. Immer wieder verweht (vom Bergwind?) wurden die damals neu lancierten Rubriken «Leserbriefe» und «Besonderes oder Alltägliches in der musiktherapeutischen Tätigkeit»; beides Plattformen, auf welchen die Mitglieder zur Mitgestaltung eingeladen waren. Gleich geblieben ist in diesem Zusammenhang das Engagement der Newsletter-Redaktion, Mitglieder trotz knapper Zeitressourcen für Beiträge zu gewinnen und das Vereinsgeschehen interaktiv interessant und lebendig zu gestalten. Aber auch sonst besteht einiges, v.a. Bewährtes auch heute noch. So bestimmten damals Beiträge über die Vorstandsarbeit, musiktherapeutische Veranstaltungen und Entwicklungen in der Berufspolitik das Bulletin, die auch heute den Newsletter prägen.

Grosse Veränderungen ohne unser Zutun hat die Entwicklung der digitalen Medien bewirkt. Aus dem gedruckten, per Post verschickten Bulletin wurde ein auf unserer Homepage öffentlich einsehbarer, digitaler Newsletter mit modernem Layout.

Rückschau haltend hielten sich frischer Wind und Bewährtes immer in etwa die Waage.  

Auch der vorliegende Newsletter ist in diesem Sinne wieder bunt gefüllt mit Beiträgen.

Sie finden einen Hinweis auf eine interessante Neuerscheinung von Stefan Koelsch, einen Bericht über ein musiktherapeutisches Modul in der Tessiner Ausbildung zum Clowndoktor, sowie Informationen über Aktivitäten im Rahmen des europäischen MT Days. Für Kollegen, die in eigener Praxis arbeiten, hat die SFMT-Ethikkommission eine Stellungnahme zum Thema Abrechnungssoftware und Datenschutz verfasst und für unsere Genfer Kollegen wird über eine wichtige berufspolitische Entwicklung berichtet.

Wir hoffen, Sie mit diesen Themen anzusprechen und freuen uns über Rückmeldungen.

Persönlich möchte ich mich an dieser Stelle einmal für das mir entgegengebrachte Vertrauen bedanken und wünsche Ihnen für das noch junge Jahr 2020 alles Gute!

 

Ursula Wehrli Rothe, Präsidentin SFMT/ASMT

 

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