Aufwertung der Kunsttherapie : Genfer Berufspolitik

Hervorgegangen aus der Vereinigung pour l’Atelier, haben sich im Juni 2019 Genfer Kunsttherapeuten zu einem Kollektiv zusammengeschlossen. Diese Gruppe hat sich zum Ziel gesetzt, Stand und Lohn der Kunsttherapeuten zu verbessern. Das Kollektiv besteht aus Kunsttherapeuten aller drei in Genf präsenten Kunsttherapie-Verbänden: l’ARAET (Association Romande Arts Expression Thérapies), l’APSAT (Association Professionnelle Suisse des Art-thérapeutes) und SFMT (Schweizerischer Fachverband für Musiktherapie). Sie werden unterstützt von OdA ARTECURA. Susanne Bärlocher, Geschäftsführerein von OdA ARTECURA, hat selber mehrmals an Gründungssitzungen teilgenommen; dafür möchten wir ihr an dieser Stelle danken.  

Das Kollektiv bestimmte einen Untersuchungsausschuss für die Kontaktaufnahme mit den für Lohnverhandlungen zuständigen Instanzen in Genf. Der Ausschuss besteht aus Nathalie Roulet (ARAET), Rosemarie Chopard (APSAT) und Anne Bolli (SFMT). Innerhalb des SFMT wird Anne Bolli unterstützt von Anne-Laure Murer und Lucie Plantevin.

In naher Zeit wird im Grossen Rat von Genf über eine neue Lohnskala für alle Kantonsangestellten mit dem Namen SCORE abgestimmt. Die Kunsttherapie-Kommission (Ausschuss) hat unterdessen mit einer in das Projekt SCORE direkt involvierten Person Kontakt aufgenommen, um zu sondieren, welche Lohnklasse für Kunsttherapeuten adäquat ist. Gleichzeitig schickten sie Informationsunterlagen, um eine bessere Einstufung zu unterstützen.

Wir haben ebenso die Humain Ressources-Verantwortlichen der Genfer Spitäler kontaktiert, einer der grössten Arbeitgeber im Kanton. Auch sie sind dabei, ihre Lohntabellen zu überarbeiten.

Aktuell können wir lediglich berichten, dass wir die Bestätigungen für unsere Anfragen erhalten haben. Sicherlich wird es jedoch im nächsten Newsletter mehr über Verlauf und Erfolg unseres Vorhabens zu erzählen geben!

 

Anne Bolli, commission enquête du Collectif Art-thérapie Genève
Übers. UWR

 

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